„Keine Wohnung in Deutschland“ – und als Tourist in Arnsberg, meiner Geburts-/und Heimatstadt

Veröffentlicht am 25. Oktober 2026 um 16:53

Aufgrund der Fortsetzung der Reparatur an meinem WoMo KNUD – Ersatzteile werden nur zögerlich geliefert - habe ich ihn am 28.09.2026 in die fachlichen Hände von DRAGO, Autohof in Arnsberg, übergeben.

Seit diesem Tag bin ich bei meinen (Groß-)Vettern Sebastian und Holger in der Altstadt von Arnsberg in deren Wohnung untergekommen. Ein dickes Dankeschön an die Beiden, dass ich dort für kurze Zeit wohnen kann bzw. konnte.

Die gesamte Wohnung wird von mir nicht genutzt, da sie zu groß ist. Ich benötige nur ein Dach über dem Kopf und eine Toilette/Dusche. Auch die Küche wird nicht genutzt, da ich keine Lust zum Kochen habe. Ich habe zwischenzeitlich viele ungesunde Sachen gegessen, was sich jetzt rächt. Mein Blutzuckerspiegel ist in die Höhe geschossen. Aber demnächst, wenn ich wieder in meinem Zuhause, im KNUD, bin, wird sich dies zum Positiven verändern.

Die Wohnung meiner Vettern liegt ca. 300 m von dem von mir zuvor verkauften Haus entfernt. Direkte, ehem. Nachbarn haben mich zwischenzeitlich zum Grillen eingeladen.

Beim Anblick des von mir verkauften Hauses regen sich keine Gefühle; ich habe mit der Vergangenheit und dem Haus abgeschlossen.

 

Dies ist wunderbar!

 

 

Wenn mich ehem. Nachbarn auf der Straße erblicken, fragen sie mich, was ich denn noch in Arnsberg mache. Dann wird immer wieder meine Situation geschildert.

Anfänglich war es wunderbar, wenn ich mich mit meinen FreundInnen in der Stadt treffen konnte. Das RÖSTFACHWERK, die Eisdiele, die Bäckerei, der RATSKELLER – wo man draußen sitzen konnte, - ich war dort. Nun verschlechtert sich das Wetter und man nutzt auch nicht mehr die Außengastronomie. Es ist mittlerweile Herbst geworden und somit auch kälter und nass.

Neben meinen FreundInnen traf ich auch nach spontaner Verabredung einen englischen Camperfreund, namens Alan Hess. Er ist Musiker und ihn durfte ich zum 3. Mal in Arnsberg begrüßen. Eine interessante Persönlichkeit. Seine verstorbene Frau kam aus Soest - so klein ist die Welt. 

 

Nach nun fast 4 Wochen bin ich es auch leid, hier in Arnsberg rumzuhängen. Ich will los.

Jeden Tag gehe ich mit meinem 4beinigen Freund spazieren. Es macht aber keinen Spaß, da ich schon jeden Stein in Arnsberg kenne. Aus lauter Frust bin ich mit EINSTEIN an einem Tag mit dem Bus in den Ortsteil Neheim-Hüsten gefahren, um etwas anderes zu sehen und zu erleben.

Übermorgen kann ich das Wohnmobil abholen. Da jedoch einige Original-Ersatzteile von der Fa. HYMER immer noch nicht geliefert worden sind, werde ich nach meiner Rückkehr aus Südeuropa im Februar 2027 die Reparatur von Kleinigkeiten fortsetzen lassen. Dies habe ich mit der Versicherung und mit DRAGO abgesprochen. Hauptsache, ich kann jetzt, Ende nächster Woche, nach Spanien und Portugal aufbrechen.

Zuvor werde ich noch einige Termine wahrnehmen müssen.

 

Ich werde nicht allein die Fahrt in den Süden aufnehmen. Ein älterer Camperfreund wird mich mit seinem WoMo auf einem Teil der Reise begleiten – er ist mein Reisebuddy. Ich bin gespannt, wie dies werden wird. Es wird viele neue Eindrücke, Erfahrungen, etc. geben.

Über meine Reise werde ich dann anderweitig berichten!

 

Ich freue mich riesig!

Neue Herausforderungen warten auf mich bzw. uns!